Calmus Ensemble / «Psalm 130: Where the light gets in»
Am Karfreitag, 3. April 2026, wird das Calmus Ensemble, das zu den erfolgreichsten Vokalgruppen Deutschlands zählt, in der Reformierten Kirche Andelfingen sein neues Programm «Psalm 130: Where the light gets in» aufführen.
2026 feiert Heinrich Kaminski sowohl seinen 140. Geburtstag als auch seinen 80. Todestag. Zu diesem doppelten Jubiläum beschäftigt sich das Calmus Ensemble mit einem seiner meist aufgeführten Werke: «Der 130. Psalm». De profundis clamavi – Aus der Tiefe rufe ich. Calmus stellt in seinem neuen Programm fünf Vertonungen aus 500 Jahren Musikgeschichte nebeneinander und unterbricht diesen Bußpsalm immer wieder mit Stücken, in denen pure Freude überwiegt, die auf der anderen Seite der Waagschale liegt. Zwei Pole, die durch ihre Gegenüberstellung viel deutlicher erfahrbar werden. Programmatisch bleibt die Musik dabei in der ersten Konzerthälfte komplett geistlich und schafft im zweiten Teil den Sprung in die weltliche Freude – allem voran zur Liebe.
Calmus bewegt sich in diesem Programm chronologisch durch die Musikgeschichte und überwindet wie gewohnt mühelos Genregrenzen. Die Quintessenz des Abends, das Ergebnis des Wechsels zwischen Buße und Freude, fasst der Refrain von Leonhard Cohens «Anthem» am Ende des Konzerts ganz gut zusammen: «There is a crack in everything, that’s how the light gets in.»
Neben Werken von Henry Purcell, Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, John Rutter u.a. steht auch die von Martha von Castelberg komponierten Motette «De Profundis» auf dem Programm.