Deconet in Berlin
Seit 2020 besteht eine Partnerschaft mit der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker, der hochkarätigsten Ausbildungsstätte für Orchestermusiker weltweit.
Jeweils einer der sechs Violinist*innen der Akademie bewirbt sich um die Leihgabe der Deconet „ex-Castelberg“-Violine. Nach einem internen Bewerbungsverfahren bestätigte die Stiftung im März 2020 Madelaine Vaillancourt als erste Empfängerin der exklusiven Förderung. Nach ihrem Wechsel zum NDR Elbphilharmonie Orchester in Hamburg spielte 2021 Ania Filochowska das Instrument. In den Jahren 2022/2023 wurde die Deconet «ex-Castelberger» durch Oleh Kurochkin gespielt. Nach dessen Wechsel zum Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin wurde das wertvolle Instrument in den Jahren 2024/2025 von Phoebe Gardner gespielt. Als fünfte Stipendiatin wird die Deconet «ex-Castelberg»-Violine seit Juli 2026 von Rachel Buquet gespielt.
Die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker
Die Berliner Philharmoniker sind seit jeher für ihre herausragende und unverwechselbare Klangkultur bekannt. Als Anfang der 1970er-Jahre Sorge um passenden Nachwuchs für das Orchester aufkam, gründete der damalige Chefdirigent Herbert von Karajan gemeinsam mit Persönlichkeiten der deutschen Wirtschaft im Jahr 1972 die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker – zu diesem Zeitpunkt eine Innovation, deren Vorbild bis heute zahlreiche Orchester gefolgt sind. Karajans Idee, junge und hochtalentierte Musiker nach ihrem Instrumentalstudium nahe am Orchester auszubilden, hat sich ausgezahlt, denn heute sind ungefähr ein Drittel der Berliner Philharmoniker Akademie-Absolventen.