MvC-Edition: Notenausgaben

Martha von Castelberg veröffentlichte zu Lebzeiten nur wenige Werke. Sie hinterliess hunderte Seiten handschriftlicher Noten: „Sudel“, Entwürfe, Reinschriften, Abschriften, Versionen und Transpositionen. Vieles ungeordnet und undatiert.

In den 2000er Jahren kümmerte sich Guido von Castelberg um das musikalische Erbe seiner Mutter. Bevor er dazu die Stiftung gründete, recherchierte er zu den Hintergründen der Kompositionen und engagierte dann die Zürcher Musikwissenschaftler Lukas Näf und Matthias von Orelli. Sie begannen das Puzzle zusammenzusetzen, ordneten die Werke in Mappen und erstellten ein erstes Inventarverzeichnis: Damit legten sie den Grundstein für die MvC-Edition.

Im Jahr 2020 konnte für die Gesamtausgabe der Berliner Musikwissenschaftler und Editionsexperten Knud Breyer gewonnen. Seit Herbst 2021 erscheint das Gesamtwerk in acht kommentierten und illustrierten Bänden.

Die MvC-Edition wendet sich einerseits an professionelle Musiker*innen und Forschende, andererseits eignet sich das Werk teilweise auch für Aufführungen mit Laienmusiker*innen.

Ziel der Stiftung und der Edition ist es, das bisher ungedruckte oder vergriffene Werk in seiner Breite und Vielfalt darzustellen und verlässliches Notenmaterial aufzubereiten. Es ist die Würdigung einer Komponistin, deren Werk sich 50 Jahre nach ihrem Tod neu und wieder zu entdecken lohnt.

Band 1 «Weltliche Lieder»
Weltliche Lieder für Singstimme und Klavier
Mit einem Gastbeitrag von Renzo Caduff
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Band 2 «Geistliche Lieder»
Geistliche Lieder für Singstimme und Tasteninstrument

Band 3 «Sologesang mit Ensemble»
Geistliche Lieder für Singstimme und Ensemble

Band 4 «Motetten»
Motetten für vierstimmigen gemischten Chor a cappella
Mit einem Gastbeitrag von Martin Hobi
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Band 5 «Vokalwerke mit Begleitung»
Werke für Chor, Soli und Instrumentalbegleitung

Band 6 «Messe»
Messe für gemischten Chor, Soli und Orchester

Band 7 «Domine, non sum dignus»
Geistlicher Gesang für Alt-Solo und Orchester

Band 8 «Instrumentalmusik»
Werke für Klavier, Violoncello sowie Blechbläser

Knud Breyer studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Neuere Deutsche Philologie an der Technischen Universität Berlin und promovierte dort mit einer Arbeit über das späte Klavierwerk von Johannes Brahms. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hanns Eisler Gesamtausgabe (Akademie der Künste, Berlin) und der Max Reger Werkausgabe (Max-Reger-Institut/Elsa-Reger- Stiftung, Karlsruhe). Zudem war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Erich Schmid Edition an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) beschäftigt. Daneben ist er freiberuflich als Editor und Autor für verschiedene Verlage tätig.

Hier finden sie Material zu Martha von Castelberg.
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